Artikel über die UBV und die Arbeit der UBV im Gemeinderat

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Dachauer Nachrichten vom 22.12.17

Dachauer Nachrichten vom 08.12.17

Dachauer Nachrichten vom 21.10.17

Kurier Dachau vom 21.10.17

Dachauer Nachrichten vom 31.03.17

Kurier Dachau vom 25.03.17

Dachauer Nachrichten vom 18.02.17

Dachauer Nachrichten vom 15.12.16

Dachauer Nachrichten vom 29.10.16

Dachauer Nachrichten vom 28.10.16

Dachauer Nachrichten vom 25.10.16

Kurier Dachau vom 22.10.2016

Dachauer Nachrichten vom 18.07.16

Dachauer Nachrichten vom 17.06.16

Dachauer Nachrichten vom 10.06.16

Dachauer Nachrichten vom 14.05.16

Dachauer Nachrichten vom 13.05.16

Dachauer Nachrichten vom 22.04.16

Kurier Dachau vom 16.04.16

Dachauer Nachrichten vom 16.04.16

Dachauer Nachrichten vom 26.03.16

Dachauer Nachrichten vom 23.03.16

Dachauer Nachrichten vom 18.03.16

Dachauer Rundschau vom 24.02.16

Dachauer Nachrichten vom 20.02.16

Kurier Dachau vom 13.02.16

Dachauer Nachrichten vom 19.12.15

Süddeutsche Zeitung online vom 18.12.15

Ein neuer Treffpunkt für die Arnbacher Jugend

Mit den Wünschen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Arnbach hatte sich der Gemeinderat von Schwabhausen zu beschäftigen. Erstere wollen einen Bauwagen in der Sandgrube westlich von Arnbach aufstellen und ihn als Jugendtreff nutzen, Letztere an gleicher Stelle eine Holzhütte errichten. Was tun? Von Seiten der Gemeinde stand man zunächst allen zwei Wünschen positiv gegenüber. "Ich habe nichts dagegen, beides positiv zu bescheiden", sagte Bürgermeister Josef Baumgartner. Da sich die beiden getrennten Anträge jedoch "teilweise überschneiden", wie Baumgartner es formulierte, diskutierte man im Rat zunächst die Möglichkeit, Hütte oder Bauwagen im Wechsel von beiden Gruppen nutzen zu lassen.

Die Zweifel, ob so eine Doppelnutzung tatsächlich funktioniert, überwogen jedoch. "Ich sehe das skeptisch", sagte Dieter Rubner (UBV), es seien zu viele Reibungspunkte zwischen den jüngeren und den älteren Nutzern zu erwarten. Aber auch zwei Einrichtungen nebeneinander wurden als problematisch betrachtet. "Ich würde maximal den Bauwagen akzeptieren", sagte die zweite Bürgermeisterin Edeltraud Lachner (Bürgerblock Arnbach).

Skeptisch stand auch die große Mehrheit von Lachners Kollegen der Errichtung der Holzhütte gegenüber. Erwachsene seien schließlich mobiler und hätten mehr Möglichkeiten, sich auch anderswo zu treffen. So verwies Edeltraud Lachner etwa auf einen leer stehenden Raum im Sportheim. Allerdings erscheine dieser wohl nicht attraktiv genug, da hier Alkohol- und Rauchverbot herrsche, glaubt Lachner. Zuletzt beschloss der Gemeinderat mit großer Mehrheit, die Aufstellung eines Bauwagens zu befürworten, nicht aber den Hüttenbau. Ohnehin muss das Landratsamt noch sein Einverständnis dazu erklären.

 

Auf der Suche nach Freizeitgestaltungen sind Jugendliche in Arnbach aber auch noch in anderer Hinsicht: Sie wünschen sich einen Bolzplatz. Seit der Sanierung der beiden Fußballplätze dürfen sie außerhalb der Trainingszeiten die Plätze nicht mehr betreten. Sie würden zu stark unter einer anderen Nutzung leiden, hieß es. Zwei Vorschläge der Jugend lassen sich nicht realisieren, jetzt bemüht sich die Gemeinde um eine Alternative.

Dachauer Nachrichten vom 15.12.15

Süddeutsche Zeitung online vom 14.12.15

"Auf die emotionale Drüse gedrückt"

Der TSV Schwabhausen will 10 000 Euro Zuschuss, die Gemeinderäte halten das für überzogen und bewilligen nur die Hälfte

Von Renate Zauscher, Schwabhausen

Der TSV Schwabhausen will mehr Geld von der Gemeinde. Das Thema hat bereits für den überraschenden Rücktritt des ehemaligen Sportvereinsvorsitzenden und UBV-Gemeinderats Helmut Pfeil eine wichtige Rolle gespielt. In einem Antrag des TSV, mit dem sich der Gemeinderat Schwabhausen beschäftigte, ging es konkret um einen Zuschuss für die Sportlerbeförderung. Der Verein bat die Gemeinde um die Auszahlung von 10 000 Euro gegen Vorlage entsprechender Belege. Dem Antrag wurde nach ausführlicher Diskussion allerdings nur teilweise entsprochen: Die große Mehrheit im Rat wollte lediglich die Hälfte der erbetenen Summe bewilligen.

Zahlreiche Jugend- und Erwachsenen-Mannschaften nähmen regelmäßig an regionalen und überregionalen Sportwettbewerben teil, heißt es im Antrag des TSV. Bis 2012 sind dem Verein an den Wochenenden Gemeindefahrzeuge unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden; im Dezember 2012 übereignete ihm die Gemeinde dann einen VW Kombi. Seit 2013 habe der TSV die laufenden Kosten des Fahrzeugunterhalts selbst bestritten und von der Gemeinde entsprechende Zuschüsse erhalten. Der Transporter sei mittlerweile in die Jahre gekommen; nötige Reparaturen hätten zu einer Erhöhung der laufenden Betriebskosten geführt. Diese lägen heuer bei rund 5500 Euro. Für einen zusätzlich geleasten Kleinbus fielen außerdem Leasing- und Betriebskosten von rund 6000 Euro im Jahr an.

In der Diskussion des Gemeinderats setzte sich vor allem Dieter Rubner, Sprecher der UBV-Fraktion, für die Gewährung des erbetenen Zuschusses ein. "Wir haben herausragende, absolut unterstützenswerte Abteilungen", erklärte Rubner. Vor allem aber sei der TSV Schwabhausen "ein ganz großer Breitensportverein", dessen Mitglieder in Sachen Sport zum Teil bayernweit, manche sogar deutschlandweit unterwegs seien. "Ich bin absolut der Meinung, wir müssen eine dauerhafte Unterstützung zur Verfügung stellen", betonte Rubner.

Bürgermeister Josef Baumgartner (FW) erklärte hierzu, dass es bei dem vorliegenden Antrag nicht um die dauerhafte Förderung des Vereins gehe, die anderweitig geregelt werden solle, sondern um einen einmaligen Zuschuss. Deutlicher wurde Wolfgang Hörl (Bürgerblock Arnbach). Er warf Rubner vor, "auf die emotionale Drüse zu drücken" und verwies auf allgemeine Förderrichtlinien, die derzeit ausgearbeitet würden. Darin werde man dem TSV sehr entgegenkommen. Hörl schlug vor, die im entsprechenden Haushaltsansatz noch vorhandenen 2859 Euro auf 3000 Euro aufzurunden und diese Summe auszuzahlen. "Mehr", sagte Hörl, "ist nicht drin". Knapp 6000 Euro hatte der Verein bereits im Mai dieses Jahres für 2014 ausgezahlt bekommen. Für einen Kompromiss in der Zuschussfrage plädierte die zweite Bürgermeisterin Edeltraud Lachner (BBA). Sie könne sich "damit anfreunden, die Haushaltsstelle zu überziehen", um dem TSV 5000 Euro zu bewilligen. Mit 16 zu vier Stimmen wurde Lachners Vorschlag zuletzt von der großen Mehrheit angenommen.

Süddeutsche Zeitung online vom 07.12.15

Mentor des Sports

Fritz Büchler als Gemeinderat in Schwabhausen vereidigt

Nach dem Rücktritt des früheren TSV-Vorsitzenden und UBV-Gemeinderats Helmut Pfeil ist vor Kurzem der Nachrücker für Pfeil im Ratsgremium vereidigt worden: Fritz Büchler hat das Amt übernommen. Büchler ist gebürtiger Dachauer; seit 1988 lebt er mit seiner Familie in Schwabhausen, dem Ort, aus dem seine Frau Gabriele stammt. Dass gerade Fritz Büchler für ihn in den Gemeinderat nachrückt, dürfte ganz im Sinne von Helmut Pfeil sein. Auch Büchler nämlich kommt aus dem Sportbereich, war lange Jahre als Jugendtrainer in der Fußballabteilung tätig und ist nach wie vor als Fußballer aktiv.

Sport ist für den 51-Jährigen ein wesentlicher Teil seines Lebens, und er ist überzeugt davon, dass sportliche Betätigung für jeden, vor allem aber für Kinder und Jugendliche, aus verschiedenen Gründen wichtig ist. Der Gesundheitsaspekt sei natürlich einer dieser Gründe, sagt Fritz Büchler. Der Spaß am Sport, an der Bewegung, könne gerade in einer Zeit wachsender Faszination von Computer und Internet "viel ausrichten".

Noch wichtiger erscheint Fritz Büchler aber ein anderer Aspekt: Kinder und Jugendliche erlebten im Verein, wie wichtig einerseits der Zusammenhalt im Team sei und andererseits auch die persönliche Leistung. "Aus den Jungs, die ich lange betreut habe, sind alles junge Männer geworden, die im Team aufgewachsen sind und die ihren Platz kennen", sagt er. Über den Sport und die Zugehörigkeit zum Verein würden sie ins Gemeindeleben integriert. Gerade deshalb sei das sportliche Angebot in einer Gemeinde enorm wichtig. In Schwabhausen sprechen die Zahlen für Büchlers Sicht der Dinge: Der TSV hat 1600 Mitglieder. Ein Großteil von ihnen sind Kinder und junge Leute.

Als Gemeinderat will Fritz Büchler aber nicht nur die Interessen des Sports vertreten. Ihm geht es darüber hinaus auch um soziale Fragen und Entwicklungen in der Gemeinde. Das, so Büchler, habe sicherlich mit seinem Beruf als Krankenkassenfachwirt und seiner Arbeit bei der AOK in München zu tun. Er wolle sich einerseits dafür einsetzen, dass Schwabhausen auch weiterhin für junge Familien attraktiv bleibe, sehe andererseits aber auch Defizite, was die Situation von Senioren in der Gemeinde angehe. Es sei wichtig, allen Generationen einen Platz in der Gemeinde zu bieten. Die Schaffung beispielsweise von seniorengerechten Wohnungen stelle eine der Herausforderungen der kommenden Jahre dar. "Hier möchte ich mich engagieren", sagt der neue Gemeinderat, "und mein Knowhow einbringen". Von Helmut Pfeil hat Fritz Büchler nicht nur den Sitz im Gemeinderat, sondern auch in zwei Ausschüssen übernommen. Im Bau- und Umweltausschuss fungiert er als Stellvertreter von Dieter Rubner. Als Vertreter der UBV gehört er außerdem dem Rechnungsprüfungsausschuss an.

Dachauer Nachrichten vom 23.11.15

Dachauer Nachrichten vom 20.11.15

Dachauer Nachrichten vom 31.10.15

Dachauer Nachrichten vom 27.07.15

Dachauer Nachrichten vom 10.07.15

Dachauer Nachrichten vom 26.06.15

Dachauer Nachrichten vom 10.06.15

Dachauer Nachrichten vom 04.05.15

Süddeutsche.de vom 04.05.15

Schwabhausen muss sparen: Entsprechend eng musste auch der diesjährige Haushalt kalkuliert werden. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats stimmte die große Mehrheit der Räte dem Sparkonzept von Bürgermeister Josef Baumgartner (FW) zu. Lediglich ein Ratsmitglied, der TSV-Vorsitzende Helmut Pfeil (UBV), war der Meinung, dass an falscher Stelle gespart werde: Er erklärte, dass die Vereine, "eine tragende Stütze der Gemeinde", in diesem Haushalt "zu sehr auf Unterstützung verzichten müssen". Pfeil stimmte bei allen Einzelbeschlüssen des Haushalts, vom Stellenplan bis zur Finanzplanung, mit einem "Nein".

Schon bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs im Finanzausschuss Anfang April war klar gewesen, dass Schwabhausen heuer sehr sparsam wirtschaften muss, um ohne Kreditaufnahme über die Runden zu kommen. So sind für den Bau eines weiteren Kinderhauses heuer statt der ursprünglich vorgesehenen zwei Millionen Euro nur noch 650 000 Euro eingeplant. Auch in anderen Bereichen, beim Straßenbau, bei der Sportförderung oder beim Kauf von Ausstattungsgegenständen für den Kindergarten musste in den Vorberatungen der Rotstift angesetzt werden.

Der in langen Sitzungen ausgearbeitete Haushaltsentwurf umfasst 10,43 Millionen Euro im Verwaltungsteil und 3,48 Millionen im Vermögensteil. Die gesamten Steuereinnahmen bezifferte Baumgartner bei der Vorstellung der wichtigsten Zahlen mit 6,21 Millionen Euro, was in etwa dem Rechnungsergebnis von 2014 mit 6,31 Millionen Euro entspricht. Wichtigste Einnahmequelle ist die Einkommenssteuerbeteiligung mit 4,09 Millionen, die fast 40 Prozent der gesamten Einnahmen im Verwaltungshaushalt ausmacht.

Investiert wird heuer nicht nur in den geplanten Neubau des Kinderhauses, sondern auch in andere Vorhaben. Dazu gehören unter anderem ein Fahrzeug der Feuerwehr, Umbau- und Renovierungsmaßnahmen am Bauhof, die Umbauarbeiten an den Bahnübergängen, die durch die Elektrifizierung der Linie A nötig wurden, oder die Verbesserung der Breitbandversorgung. Auch weiterer Grunderwerb ist geplant. Vorgesehen ist gleichzeitig auch der weitere Abbau der allgemeinen Schulden, die jetzt noch bei 73 000 Euro liegen; sie sollen zum Jahresende vollständig getilgt sein. Die rentierlichen Schulden für den Kanalanschluss nach Dachau betragen dann noch 2,43 Millionen Euro.

Trotz Streichungen in vielen Bereichen des Haushaltsentwurfs blieb zunächst noch eine größere Finanzierungslücke. Um einen ausgeglichenen Haushalt zu bekommen, muss sie mit Entnahmen aus den Rücklagen und durch geplante Grundstücksverkäufe geschlossen werden.

Bedenken wurden im Gemeinderat vor allem hinsichtlich der finanziellen Entwicklung geäußert: Immerhin sind für 2016 Kreditaufnahmen in Höhe von 6,2 Millionen Euro vorgesehen, falls alle derzeit geplanten Maßnahmen umgesetzt werden. Schon bei den Beratungen im Finanzausschuss hatte Dieter Rubner (UBV) darauf hingewiesen, dass es sich bei vielen "Einsparungen" lediglich um Verschiebungen der Ausgaben in die Zukunft handle. "Sorgen macht uns die Finanzplanung", sagte Florian Scherf (CSU) in der Sitzung. Um die nötigen Investitionen künftig stemmen zu können, müsse man sehen, wie man mehr laufende Einnahmen generieren könne. Eine Konsolidierung des Haushalts ist auch aus Sicht von Wolfgang Hörl (BBA) unabdingbar nötig.

Dachauer Nachrichten vom 20.03.15

Dachauer Nachrichten vom 07.02.15

Dachauer Nachrichten vom 06.02.15

Dachauer Nachrichten vom 06.10.14

Dachauer Nachrichten vom 02.10.14

Dachauer Nachrichten vom 12.08.14

Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Schwabhausen und Gemeinderatskandidat der UBV Helmut Wagner hat seinen ersten Tätigkeitsbericht im Gemeinderat abgegeben. Hier der Bericht der Dachauer Nachrichten:

Dachauer Nachrichten vom 27.06.14

Dachauer Nachrichten vom 30.05.14

Dachauer Nachrichten vom 16.05.14

Schwabhausen - Nach den ersten Abstimmungsniederlagen im Gemeinderat kommen scharfe Töne aus dem Schwabhauser CSU-Lager. Ortsvorsitzender Florian Scherf spricht

von einer „Farce“. Und: Das Gremium habe nicht zum Wohle Schwabhausens entschieden.

 

Man wolle auf keinen Fall ausnutzen, dass man im Gemeinderat - mit der Stimme des

Bürgermeisters - jetzt über die absolute Mehrheit verfüge. Das war aus den Reihen von

Freien Wählern und Bürgerblock Arnbach seit der Wahl im März immer wieder zu hören.

 

Auch in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend beschwor der neue Fraktionsvorsitzende Wolfgang Hörl noch einmal das so wichtige Miteinander - gerichtet an die Adresse der Kollegen von UBV und CSU.

Von diesem Miteinander war aber wenig später nicht viel zu spüren, als „bei strittigen

Punkten eine Mehrheit von Freien Wählern, Bürgerblock Arnbach und erstem

Bürgermeister die CSU und die UBV grundsätzlich überstimmte“, wie Florian Scherf in

einer Pressemitteilung kritisiert. „Jeder Anwesende spürte, welche Farce sich in dieser

Gemeinderatssitzung abspielte. Argumente zählten nicht. Es wurde nicht zugunsten der

Bürger und nicht zum Wohle Schwabhausens entschieden.“

CSU und UBV hatten sich in der Sitzung vergeblich für die Beibehaltung des Amtes des

dritten Bürgermeisters stark gemacht. Das sei auch hinsichtlich eines „breiteren Konsens“

(CSU-Fraktionssprecher Georg Hillreiner) eine Chance, wenn schon erster und zweiter

Bürgermeister aus der gleichen Fraktion kämen. Die Wahl eines dritten Bürgermeisters

aus den Reihen von UBV oder CSU wäre gerade ein gutes Zeichen des beschworenen Miteinanders, betonte auch Jürgen Dölfel.

Dölfel, der dritter Bürgermeister in den zurückliegenden sechs Jahren war, ließ aber auch durchblicken, dass die Ausgestaltung dieses Amtes aus seiner Sicht verbesserungswürdig sei: Der dritte Bürgermeister müsse „in  Entscheidungsprozesse vernünftig eingebunden werden“.

In 11 von 17 Gemeinden des Landkreises gebe es einen dritten Bürgermeister, eine

Abschaffung in Schwabhausen sei ein Rückschritt und kontraproduktiv, so Dölfel. Und

dass der Fall der Fälle eintreten könne, wenn ein erster Bürgermeister längerfristig

ausfalle, dafür habe es auch im Landkreis ein Beispiel gegeben (Heinz Eichinger in

Vierkirchen), und auch Josef Baumgartner selbst habe das ja schon zu spüren bekommen.

Doch die Mehrheitsmeinung im Gremium war nunmal, „dass wir keinen weiteren dritten

Bürgermeister mehr benötigen“ (Baumgartner). Das Amt sei wegen der Doppelbelastung

von Josef Mederer im Bezirk Oberbayern 2008 eingeführt worden, erinnerte Wolfgang

Hörl. Dass es unter Baumgartner jetzt nicht mehr nötig sei, zeige allein die Tatsache, „dass

der dritte Bürgermeister in den vergangenen drei Jahren genau einmal gebraucht wurde“.

Mit 11:10 Stimmen setzten sich FW/BBA und der Gemeindechef schließlich durch. 

Als Geste und Zeichen des guten Willens schlug Baumgartner vor, für die Fälle, dass einmal beide Bürgermeister verhindert sind, namentlich zwei Vertreter aus dem Gemeinderat zu benennen. Einstimmig (!) bestellte das Gremium dafür Dieter Rubner von der UBV und Florian Scherf von der CSU.

Mindestens genauso weit wie in der Bürgermeister-Frage gingen die Meinungen dann

wenig später bei der Diskussion auseinander, wie es mit dem Ausschuss für Familie,

Jugend und Senioren, Sport, Kultur und Soziales weitergehen soll.

Auch hier setzte sich die Mehrheit mit FW, BBA und Bürgermeister damit durch, eine

Entscheidung zu vertagen und den Ausschuss erst einmal nicht zu besetzen. In einer

Klausur im Oktober soll erarbeitet werden, ob der Ausschuss themenmäßig nicht in

mehrere aufgeteilt oder für das eine oder andere Thema stattdessen sogar ein Referent

bestellt werden soll.

Der Ausschuss sei in der bisherigen Form ein „Gemeinderat light“, kritisierte Wolfgang

Hörl, und auch Josef Baumgartner monierte, dass der Ausschuss zu „schwammig“ sei.

In früheren Zeiten habe sich der Ausschuss als vorberatendes Gremium sehr bewährt und viele Dinge angeschoben, widersprach Jugendreferent Dieter Rubner. „Es waren ganz viele Themen, die durch den Ausschuss gegangen sind.“ Allerdings hätten unter Baumgartner kaum noch Sitzungen stattgefunden, monierte Rubner.

Der so Gescholtene erklärte daraufhin, "dass einfach keine Tops (Tagesordnungspunkte) da waren" und deshalb auch keine Sitzungen angesetzt worden seien.

Dass UBV und CSU auch in diesem Punkt in der Abstimmung unterlagen, rief ebenfalls

tags darauf Florian Scherf auf den Plan: „Obwohl fraktionsübergreifend darauf

hingewiesen wurde, dass wichtige und dringende Themen anstehen, wird der Ausschuss

auf Eis gelegt.“ (tor)

Süddeutsche Zeitung vom 15.05.14

Dachauer Nachrichten vom 02.05.14

Die UBV-Gemeinderäte Hildegard Schuster, Renate Mooseder, Richard Hack und Erich Dengler wurden verabschiedet.
Die UBV-Gemeinderäte Hildegard Schuster, Renate Mooseder, Richard Hack und Erich Dengler wurden verabschiedet.

Dachauer Nachrichten vom 06.03.14

Was ist die größte Herausforderung in ihrer Gemeinde, und wie wollen sie diese anpacken?

 

Mit Sinn, Verstand, Vernunft und nicht nur von Einzelthemen bestimmt, wollen wir unsere Entscheidungen weitsichtig treffen.

Zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung der Großgemeinde ist eine Grundversorgungspraxis vor Ort mit Anbindung an ein regionales Facharztzentrum erforderlich.

Schwabhausen braucht seniorengerechten Wohnraum.

Grundsätzlich haben wir ein sehr schönes Sportgelände in Arnbach und ein sehr attraktives Schul- und Sportzentrum in Schwabhausen.

Einzig die Sporthalle entspricht noch dem Versorgungsbedarf der damaligen

3000-Einwohner-Gemeinde. Unser Anspruch ist, dass in unserer Gemeinde allen Altersschichten ganzjährig ausreichende, vielfältige Sport- und Vereinsaktivitäten ermöglicht werden.

Jedes Kind im Verein ist ein Gewinn. Aktive Vereins- und Ehrenamtsförderung stehen deshalb bei uns ganz oben.

Zur Finanzierung und langfristigen Haushaltssicherung ist eine vernünftige Gewerbeansiedlung auch in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden notwendig. Dazu ist unter anderem die schnelle Internetverbindung unabdingbar.

Die bauliche Entwicklung der Gemeinde muss durch Überarbeitung des Flächennutzungsplans neu geordnet werden.

 

Warum sollten die Bürger ihre Partei/Gruppierung wählen und nicht die anderen?

 

Die UBV steht für Unabhängige Bürgernahe Verantwortungsbewusste Politik.

Die UBV ist keine Partei und arbeitet ausschließlich für die Gemeinde Schwabhausen.

Bei den Kandidatinnen und Kandidaten der UBV gibt es keine Ambitionen auf höhere überregionale politische Ämter außerhalb der Großgemeinde.

Bei uns gibt es einen ständigen demokratischen Prozess ohne Partei- und Fraktionszwang

Wir stehen für vorausschauendes Handeln mit Realitätssinn, Kreativität und Phantasie

Die Persönlichkeiten der UBV bieten ein breites Spektrum an Fachkompetenz.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der UBV sind nah am Bürger, da nahezu alle ehrenamtlich aktiv sind.

Wir sind eine dynamische, vernetzte Gruppierung, die mit Liebe zur Heimat alle Generationen im Blick hat.

 

Stellen sie sich vor, sie haben Besuch aus dem Ausland. Was in ihrer Gemeinde zeigen sie ihnen als erstes?

 

Wir begrüßen unsere Gäste in der Schwabhauser Ortsmitte mit unserem schönen Rathaus, dem Wolf als Wappentier am Marktplatz, den feinen kleinen Geschäften, der Gemeindebücherei und dem Grünzug zwischen Sparkassenweiher, Thomawiese und Erlenweiher.

Die weiteren Stationen sind das energetisch vorbildliche Schul- und Sportzentrum im Hauptort und die Sport- und Vereinsanlagen in den Ortsteilen.

Eine Rundfahrt durch unsere Ortsteile zu den Kirchen, Kapellen und Gasthäusern, als älteste Zeitzeugen unserer bayerischen Kultur darf nicht fehlen, denn hier wird Tradition gelebt.

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Unabhängigen Bürgervereinigung 85247 Schwabhausen.

Dachauer Nachrichten vom 14.02.14

Süddeutsche Zeitung vom 25.01.14

Schwabhausen - Der amtierende Bürgermeister Schwabhausens, Josef Baumgartner (FW), der sich erneut um das Amt des Gemeindechefs bewirbt, bleibt ohne Gegenkandidat: Die Unabhängige Bürgervereinigung (UBV) schickt keinen eigenen Kandidaten ins Rennen. Dies teilten die Spitzenkandidaten der UBV, Jürgen Dölfel, Dieter Rubner und Renate Mooseder mit.

Es habe in den eigenen Reihen "durchaus potenzielle Kandidaten gegeben", sagt Jürgen Dölfel, Gemeinderat und Dritter Bürgermeister in Schwabhausen. Die berufliche Situation der in Frage kommenden "Wunschkandidaten" aber lasse derzeit "einen Wechsel ins Rathaus nicht zu". Bis vor kurzem wurde der Bürgermeister Schwabhausens außerhalb des regulären Turnus gewählt. Baumgartner aber hatte schon zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt, zum Modus einer parallelen Wahl von Bürgermeister und Gemeinderat zurückkehren zu wollen. Bei der Bürgermeisterwahl 2011 war noch Hildegard Schuster, langjährige Fraktionssprecherin der UBV, als Kandidatin angetreten, musste sich aber in der Stichwahl geschlagen geben.

"Wir waren mit zwei, drei Leuten aus unserer Mitte im Gespräch", sagte UBV-Gemeinderätin Renate Mooseder. Deren berufliche Situation aber erlaube keinen Wechsel ins Rathaus. Wahlmöglichkeiten haben die Bürger somit im März nur, was die Zusammensetzung des Gemeinderats angeht. Die UBV, die derzeit mit sieben Mitgliedern vertreten ist, werde sich "zu hundert Prozent auf die Gemeinderatswahl konzentrieren", betonen die Unterzeichner der Presseerklärung. Man wolle ein "sehr gutes Wahlergebnis erreichen, um mit möglichst vielen Sitzen die Geschicke der Gemeinde mitlenken zu dürfen." Angesichts des erklärten Ziels der Freien Wähler und dem Arnbacher Bürgerblock, die Mehrheit im Rat zu bekommen, sehe sich die UBV in der Verantwortung "den demokratischen Prozess im Rathaus am Leben zu erhalten". RZ

Dachauer Nachrichten vom 22.01.14

Schwabhausen - Mit keinem Wort hatten sich die Mitglieder der UBV zur Bürgermeisterwahl geäußert, als sie im Dezember die Nominierungsversammlung abgehalten hatte. Allerdings war überraschend die langjährige Frontfrau und vormalige Bürgermeisterkandidatin Hildegard Schuster weder auf der Liste der Gemeinderatsbewerber noch persönlich aufgetaucht.

3. Bürgermeister Jürgen Dölfel und Gemeinderätin Renate Mosseder waren an jenem Abend die Wortführer gewesen, zusammen mit Gemeinderat Dieter Rubner gaben sie jetzt auch die Presseerklärung hinsichtlich der Gegenkandidatur zu Josef Baumgartner ab.

"Sehr spannend" sei die Meinungsfindung gewesen, erklärt Renate Mooseder. Und Jürgen Dölfel betont, dass sich "in den Reihen der UBV potenzielle Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters" befänden. "Gerne hätten wir einen Namen präsentiert, aber leider lässt die berufliche Situation unserer Wunschkandidaten einen Wechsel ins Rathaus derzeit nicht zu."

Man werde sich also auf die Gemeinderatswahl konzentrieren, wo die UBV derzeit sieben Sitze hat, so viele wie nie in der Geschichte.

Damit ist knapp acht Wochen vor der Kommunalwahl klar, dass auch die nächsten sechs Jahre der Bürgermeister in Schwabhausen Josef Baumgartner heißen wird. Denn auch CSU, Freie Wähler und Bürgerblock Arnbach verzichten auf einen eigenen Kandidaten. tor 

Dachauer Nachrichten vom 07.01.2014

Süddeutsche Zeitung vom 02.01.2014

KURIER Dachau vom 28.12.2013

Schwabhausen (rs) - Die UBV Unabhängige Bürgervereinigung Schwabhausen stellte im Gasthaus zur Post ihre Kandidaten zur Kommunalwahl 2014 auf.

Mit diesem "Kraftpaket für die Zukunft" wollen die UBV Gemeinderäte auch in den nächsten sechs Jahren in der Schwabhauser Gemeindepolitik ein gewichtiges Wort mitreden. Sie stellen mit sieben Sitzen die stärkste Gruppierung und haben viel in Bewegung gesetzt. Mit starken Zielen, starten sie als Unabhängige-Bürgernahe-Verantwortungsbewusste Mannschaft in den Wahlkampf. Auf den ersten Listenplätzen stehen Jürgen Dölfel, dritter Bürgermeister, danach folgen Dieter Rubner, Gemeinderat und Renate Mooseder.

Dachauer Nachrichten vom 20.12.13

Dachauer Nachrichten vom 20.10.95

Update

28.10.18 - Tagesordnung - Bauausschusssitzung am 06.11.2018

27.10.18 - Protokoll - GR-Sitzung September 2018

23.10.18 - UBV-Frühschoppen am 11.11.18 um 11:30 Uhr im Gasthof zur Post

22.10.18 - UBV - Mitgliederversammlung 

2018 am 03.12.18

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